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Züri-Tirggel: Weltrekord an der Züspa 2015?

Publiziert am 14.09.2015 von Züspa

Am Mittwoch, 30. September 2015 startet die Züspa einen Weltrekordversuch. In den Zürcher Messehallen soll der längste „Züri-Tirggel“ der Welt entstehen. Das Zürcher Kultgebäck wird anlässlich der 66. Ausgabe der Erlebnismesse Züspa von Hand gefertigt.

Dünn, goldig braun und herrlich süss: Geht es um echte Zürcher Spezialitäten, dürfte nach Züri-Gschnätzlets bald einmal das Wort „Tirggel“ fallen. Es verwundert darum kaum, steht das tradi-tionelle Honiggebäck am Mittwoch, 30. September im Mittelpunkt der Erlebnismesse Züspa. Vor Ort wird der längste „Tirggel“ der Welt entstehen und das in Handarbeit! Sagenhafte 25 Meter lang soll das Kultgebäck werden.

KULTGEBÄCK SEIT 1461
Das süsse Gebäck hat eine weit zurückreichende Geschichte. Die ersten Überlieferungen gehen bis zum Jahr 1461 zurück. In Zürich wurde er erst Spezialität, später zum Kultgebäck. Heute gilt er offiziell als Kulturgut und hat sogar seinen Platz im Landesmuseum. Vor allem während der Weihnachtszeit ist er nach wie vor eine beliebte Zürcher Süssigkeit. Die Besonderheit der Tirg-gel sind seit jeher die verschiedenen Motive, die auf das dünne Süssgebäck gedruckt werden. Die Bilder werden jeweils von Hand auf einen Stempel geschnitzt. Früher waren es vor allem Familien- und Zunftwappen, später dann Sujets wie der Zürcher Hauptbahnhof oder die Univer-sität Zürich. Für den Rekord-Tirggel wird ein traditioneller Stempel aus dem Jahr 1915 für das "Tirggel drucke" verwendet.

25 METER TIRGGEL

Esther und Heinrich Honegger führen die noch einzige Bäckerei, die Tirggel nach einem alten überlieferten Rezept in Handarbeit herstellt. Seit 1985 „tirggeln“ sie mit viel Liebe zum Detail in ihrer kleinen Backstube in Wald im Zürcher Oberland. „Es ist die Passion und Erfahrung, die in den Teig einfliessen müssen. Und es ist der Wille, ein Stück Tradition zu erhalten“, so Esther Honegger. Sicher ist es auch ihr 30-jähriges Jubiläum, welches die Bäcker zum Weltrekordversuch an der Züspa motiviert. Für alle Schleckmäuler gibt es zudem ein Stück zum nach Hause nehmen – bei den angestrebten 25m sollte für jeden Besucher eine Kostprobe drin liegen.

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